Das Team von Head Coach Anton Gavel gewann am Samstagnachmittag auch das dritte Viertelfinalspiel bei ratiopharm ulm mit 96:87 und machte damit den souveränen Sweep perfekt. Nach den beiden Heimsiegen in Freak City entschieden die Bamberger die Best-of-Five-Serie bereits nach drei Spielen für sich und feiern nun den zehnten Sieg in Folge.
Starkes drittes Viertel ebnet den Weg zum Erfolg
Wie schon in den ersten beiden Partien legten die Bamberger den Grundstein zum Sieg im dritten Viertel. Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang zog Bamberg nach der Halbzeit deutlich an und gewann den dritten Abschnitt mit 32:19. Vor allem in dieser Phase zeigte das Team seine ganze Qualität – offensiv treffsicher und defensiv deutlich stabiler. Mit einem 15:4-Lauf direkt nach der Pause setzten sich die Gäste erstmals zweistellig ab und brachten die Ulmer damit entscheidend unter Druck.
Ibi Watson überragt mit 28 Punkten
Kapitän Ibi Watson führte sein Team mit einer herausragenden Leistung zum Halbfinaleinzug. Der US-Amerikaner erzielte 28 Punkte und stellte damit seine persönliche Bestleistung in der Basketball Bundesliga ein. Bereits im ersten Viertel hatte Watson 13 Zähler auf dem Konto und war von Beginn an der offensive Taktgeber der Bamberger.
Ebenfalls zweistellig punkteten:
- Demarcus Demonia mit 17 Punkten
- Cobe Williams mit 11 Punkten
- Austin Crowley mit 11 Punkten
Auf Ulmer Seite war erneut Mark Smith der beste Werfer. Der Amerikaner kam auf 21 Punkte.
Ausgeglichenes Spiel vor der Pause
Vor 5.798 Zuschauern in der ausverkauften ratiopharm arena entwickelte sich zunächst die erwartete enge Playoff-Partie. Beide Mannschaften lieferten sich im ersten Viertel einen offenen Schlagabtausch. Mehrfach wechselte die Führung, ohne dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel ausgeglichen. Ulm profitierte vor allem von einer starken Trefferquote unter dem Korb, während Bamberg offensiv weiterhin Lösungen fand und sich zur Halbzeit ein 47:47 erarbeitete.
Bamberg behält auch in der Schlussphase die Kontrolle
Im letzten Viertel versuchte Ulm nochmals alles, um die Partie zu drehen. Nach einem schnellen Lauf verkürzten die Gastgeber zwischenzeitlich auf acht Punkte. Doch die Bamberger blieben ruhig und antworteten immer wieder mit wichtigen Treffern. Besonders Watson, Williams und Crowley sorgten dafür, dass der Vorsprung nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet. Spätestens mit den Freiwürfen von Austin Crowley 30 Sekunden vor dem Ende war der Halbfinaleinzug endgültig perfekt.
Anton Gavel lobt die Mannschaft
Head Coach Anton Gavel zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Glückwunsch an unsere Spieler zum Einzug ins Halbfinale. Wir wussten, dass uns ein starker Gegner erwartet, und das hat sich in allen drei Spielen bestätigt.“ Besonders wichtig sei gewesen, offensiv den Ball besser zu bewegen und häufiger an die Freiwurflinie zu kommen. Auch Ulms Trainer Ty Harrelson gratulierte den Bambergern und sprach von einem verdienten Erfolg.
Gegner im Halbfinale noch offen
Wer im Halbfinale auf die Bamberger trifft, steht aktuell noch nicht fest. In der Serie zwischen ALBA BERLIN und RASTA Vechta führt Vechta derzeit mit 2:1 Siegen. Sollte sich Berlin durchsetzen, müssten die ersten beiden Halbfinalspiele in der Hauptstadt ausgetragen werden. Kommt dagegen Vechta weiter, würden die ersten beiden Spiele in der BROSE ARENA in Bamberg stattfinden.
Freak City träumt weiter
Mit dem klaren 3:0 gegen Ulm senden die BMA365 Bamberg Baskets ein deutliches Signal an die Konkurrenz. Die Mannschaft präsentiert sich aktuell in starker Form, spielt mannschaftlich geschlossen und zeigt auch in schwierigen Phasen große Stabilität. Der Traum vom ganz großen Wurf lebt in Freak City damit weiter.















