Nach zwei Erfolgen vor heimischem Publikum mussten die Medikamente per Klick Bamberg Baskets am 7. Spieltag der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga einen herben Rückschlag verkraften.
Vor 540 Zuschauern setzte es eine deutliche 48:83-Niederlage gegen die USC BasCats Heidelberg – ein Ergebnis, das die Bambergerinnen in der Süd-Gruppe auf den vorletzten Tabellenplatz zurückwirft.
Heidelberg dominiert früh – Bamberg verliert den Anschluss
Nach einem guten Start der Heimmannschaft übernahmen die Gäste aus Heidelberg schnell die Kontrolle. Angeführt von einer starken Kelly Moten (14 Punkte, 12 Rebounds) erspielten sich die BasCats bereits im ersten Viertel eine deutliche Führung. Ein 17:2-Lauf zum Ende des Auftaktabschnitts stellte beim 12:31 die Weichen früh auf Auswärtssieg. Auch im zweiten Viertel blieb Heidelberg klar überlegen. Zur Halbzeit lag Bamberg bereits mit 19:52 zurück – der Offensivausfall zog sich wie ein roter Faden durch die Partie.
Offensive stockt – Entscheidung fällt früh
Die Bambergerinnen fanden auch nach der Pause kaum Mittel. Lediglich sechs Punkte im dritten Viertel unterstrichen die Schwierigkeiten im Angriff. Beim Stand von 25:72 war das Spiel bereits vor dem Schlussabschnitt entschieden. Erst im letzten Viertel zeigte Bamberg Moral: Mit 23:11 gewann das Team den finalen Abschnitt und kämpfte sich zumindest etwas zurück ins Spiel – an der deutlichen Niederlage änderte dies jedoch nichts.
Deutliche Worte der Trainer
Rene Spandauw (Head Coach USC BasCats Heidelberg):
„Wir haben drei Viertel sehr überzeugend gespielt, in denen wir die Sachen, die wir uns vorgenommen hatten, sehr gut ausgeführt haben. Großes Lob an Bamberg, die im letzten Viertel noch einmal eine Schippe draufgelegt haben und das Viertel gewonnen haben. Uns war hier ein wenig die Konzentration und auch die Spannung verloren gegangen. Insgesamt aber ist es ein hochverdienter Sieg und nach den Ausfällen von drei sehr wichtigen Spielerinnen ist das für uns auch sehr wichtig, dennoch einmal ein Erfolgserlebnis zu haben.“
Samuel Gloser (Head Coach Medikamente per Klick Bamberg Baskets)
„Heidelberg hat uns im ersten Viertel mit ihrem Shooting überrascht. Sie haben aus allen Lagen sehr konstant ihre Würfe getroffen und sich so direkt in einen Run gespielt. So sind wir hier gleich in Rückstand geraten, dem wir das ganze Spiel über hinterhergelaufen sind. Es ist uns nicht gelungen, in der Defensive Druck aufzubauen, vor allem nicht auf Kelly Moten, die mit ihren Drives immer wieder freie Würfe für ihre Mitspielerinnen kreiert hat. Auch nach der Pause sind wir weiter nur hinterhergelaufen. Erst im letzten Viertel haben wir dann wieder so ein bisschen in unser Spiel gefunden und auch gescoret. Insgesamt hatten wir aber defensiv keine Konstanz in unserem Spiel.“
Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Beim Heimspiel trugen die Bamberg Baskets – wie auch in den folgenden Partien – orangefarbene Shooting-Shirts. Damit setzen Verein und Team ein klares Signal zum ‚Orange Day‘ am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Unterstützt wird die Aktion vom Bayreuther Unternehmen Cybex.
Blick nach vorn: Wichtige Spiele stehen bevor
Nach einer zweiwöchigen Pause stehen für die Bamberg Baskets zwei richtungsweisende Duelle gegen Tabellennachbarn an.
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30. November, 15:15 Uhr: Auswärtsspiel gegen KuSG Leimen
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7. Dezember, 14:30 Uhr: Heimspiel gegen ASC Theresianum Mainz
Tickets sind online, im Freak City Store in der BROSE ARENA oder an der Tageskasse erhältlich.
















