Die Medikamente per Klick Bamberg Baskets haben am 8. Spieltag der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht.
Mit einem 67:56-Erfolg bei der KuSG Leimen sicherte sich das Team von Head Coach Samuel Gloser zwei bedeutende Auswärtszähler und sprang in der Tabelle auf Rang acht. Der Sieg war nicht nur wegen der Platzierung entscheidend, sondern auch ein wichtiges Signal in einem dichten Tabellenfeld, in dem aktuell wenige Siege über mehrere Positionen entscheiden.
Individuelle Klasse und starke Defensive als Grundlage
Die Gastgeberinnen hatten in Nataliia Babii ihre auffälligste Akteurin, die mit 21 Punkten und 9 Rebounds das Spiel lange offenhielt. Bamberg antwortete jedoch mit einer breiten und überzeugenden Teamleistung.
Vor allem drei Spielerinnen stachen heraus:
-
Faith Alston: 22 Punkte, 6 Rebounds, 7 Assists
-
Hailey van Roekel: 19 Punkte, 12 Rebounds (Double-Double)
-
Elise Tweedie: 14 Punkte, 10 Rebounds (Double-Double)
Bemerkenswert: Tweedie spielte trotz frisch erlittenem Nasenbeinbruch – dank einer vom mediteam Bamberg in Rekordzeit angefertigten Schutzmaske. Eine außergewöhnliche Aktion, die ihren Einsatz erst möglich machte.
Ausgeglichener Beginn mit viel Intensität
Die Partie startete temporeich. Bamberg legte durch einen Sprungwurf von Alston schnell auf 4:1 vor, doch Leimen blieb auf Tuchfühlung. Über Minuten hinweg neutralisierten sich beide Teams, verteidigten aggressiv und ließen kaum klare Gelegenheiten zu. Beim Stand von 10:9 für Bamberg (6.) sah alles nach einem klassischen Nervenspiel aus. Zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels brachte van Roekel ihr Team zwar auf 12:9 nach vorn, doch Babii glich per Dreier zum 12:12 aus – ein gerechtes Ergebnis nach zehn Minuten.
Bamberger 17:1-Lauf dreht das Spiel
Der Start ins zweite Viertel gehörte klar den Leimenerinnen, die sich leicht absetzen konnten (15:19). Was dann folgte, war die stärkste Phase der Bambergerinnen im gesamten Spiel: Ein 17:1-Run innerhalb von gut vier Minuten brachte die Wende. Aggressive Defense, schnelle Ballgewinne und sichere Abschlüsse – Bamberg dominierte diese Phase völlig. Ein Dreier von van Roekel stellte auf 32:20 (19.), zur Halbzeit hieß es 35:24 für die Gäste. Die Grundlage für den späteren Auswärtssieg war gelegt.
Leimen schlägt zurück – Bamberg bleibt stabil
Wie schon im zweiten Viertel kam Leimen auch nach der Pause wacher aus der Kabine. Innerhalb weniger Minuten schmolz der Vorsprung, und beim 37:38 (24.) übernahmen die Gastgeberinnen kurzzeitig wieder die Führung. Doch Bamberg blieb ruhig und konzentriert. Die Defensive fand zu alter Stabilität zurück, während Alston, Tweedie und van Roekel offensiv wichtige Akzente setzten. Bamberg erspielte sich erneut eine Führung – beim 49:46 ging es ins Schlussviertel.
Starker Schlussspurt sichert den Sieg
Im letzten Abschnitt zogen die Bambergerinnen das Tempo nochmals an. Mit einem entschlossenen 11:1-Lauf setzte sich das Team bis auf 60:47 (35.) ab. Leimen konnte zunächst nicht mehr antworten – zwei Minuten lang blieb das Spiel punktlos, ehe Brodnik für die Gastgeberinnen verkürzte (60:49). Doch ein Dreier von Faith Alston zum 63:49 sorgte endgültig für klare Verhältnisse. Bamberg kontrollierte die verbleibende Spielzeit souverän und brachte den wichtigen Auswärtssieg sicher ins Ziel.
Trainerstimme: „Defensiv eine starke Leistung“
Head Coach Samuel Gloser zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Entwicklung seines Teams:
„Wir hatten uns vorgenommen in der Defensive physischer zu agieren, was uns hier in Leimen gut gelungen ist. Wir konnten insgesamt mehr Konstanz in unsere Defensive bringen und haben so Stopps bekommen, aus denen wir einfache Punkte erzielen konnten. So konnten wir uns in einen kleinen Run spielen und zu Pause in Führung gehen. Nach dem Seitenwechsel haben wir kurze Zeit gebraucht, um die Defense wieder mit der nötigen Energie zu füllen. Das ist uns dann aber bis zum Ende des Spiels wider gelungen und so konnten wir uns mit dem nächsten Sieg belohnen. Defensiv war das heute eine gute Leistung, auf die es mit Blick auf die kommenden Aufgaben nun aufzubauen gilt.“
Ausblick: Nächstes Schlüsselspiel gegen Mainz
Nach dem wichtigen Erfolg wartet nun ein weiteres richtungsweisendes Duell: Am Sonntag, 7. Dezember, um 14:30 Uhr empfangen die Bamberg Baskets den ASC Theresianum Mainz in der Graf-Stauffenberg-Halle. Beide Teams stehen – gemeinsam mit Wasserburg und Leimen – bei einer Bilanz von 3:5. Ein Sieg wäre daher enorm wichtig, um sich im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen. Tickets gibt es online, im Freak City Store an der BROSE ARENA oder an der Tageskasse.















