Die Medikamente per Klick Bamberg Baskets haben am zweiten Spieltag der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga ihren ersten Saisonsieg eingefahren.
Bei der TS Jahn München setzte sich die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser mit 89:79 durch. Nach einer weitgehend ausgeglichenen ersten Halbzeit sorgten die Bambergerinnen nach der Pause für die entscheidende Wende. Vor allem das dritte Viertel gehörte den Gästen, die mit aggressiverer Defensive und einer starken Offensivleistung den Grundstein für den Auswärtserfolg legten. Zur Halbzeit lagen die Bambergerinnen mit 44:43 knapp vorne. Nach dem Seitenwechsel zogen sie jedoch deutlich davon und brachten den ersten Sieg der noch jungen Saison letztlich verdient nach Bamberg.
11:1-Run bringt erste zweistellige Führung
Der Start in die zweite Hälfte gelang den Bambergerinnen besonders eindrucksvoll. Mit einem 11:1-Lauf kamen Jackie Grisdale und ihre Mitspielerinnen aus der Kabine und erspielten sich erstmals eine zweistellige Führung. Die Gastgeberinnen aus München ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken. TS Jahn kämpfte sich zurück und verkürzte den Rückstand auf 52:55. Doch die Bambergerinnen fanden erneut die passende Antwort. Mit einem weiteren 14:3-Lauf setzten sie sich zum Ende des dritten Viertels entscheidend ab. Nach 30 Minuten stand es 69:56 für die Gäste. Damit hatten die Bambergerinnen den Grundstein für ihren ersten Saisonsieg gelegt.
Offensiv überzeugt Bamberg aus der Distanz
Ein wichtiger Faktor für den Erfolg war die starke Trefferquote von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Die Bambergerinnen versenkten insgesamt 17 Dreipunktewürfe und erzielten damit mehr als die Hälfte ihrer Punkte aus der Distanz. Insgesamt traf Bamberg 17 von 42 Versuchen von außen, was einer Quote von rund 40 Prozent entspricht. Die TS Jahn München kam auf acht erfolgreiche Dreier bei 21 Versuchen. Auch bei den Assists hatten die Bambergerinnen einen deutlichen Vorteil. 20 Vorlagen standen am Ende neun der Gastgeberinnen gegenüber. Die gute Ballbewegung war auch für Head Coach Samuel Gloser ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs. Durch das Zusammenspiel entstanden immer wieder gute und hochprozentige Wurfmöglichkeiten.
Bamberg dominiert den Offensiv-Rebound
Neben der Treffsicherheit von außen überzeugten die Bambergerinnen auch unter den Körben. Beim Offensiv-Rebound hatte Bamberg klare Vorteile. Insgesamt holten die Gäste 19 offensive Rebounds, während München auf zehn kam. Auch bei den gesamten Rebounds lag Bamberg mit 43:38 vorne. Die zusätzlichen Ballbesitze ermöglichten es den Bambergerinnen, immer wieder nachzusetzen und sich weitere Wurfchancen zu erarbeiten. Gleichzeitig leisteten sich die Bambergerinnen weniger Ballverluste. 16 Turnover standen bei Bamberg 24 der Münchnerinnen gegenüber.
Viele Fouls bringen München an die Freiwurflinie
Eine Schwäche im Bamberger Spiel war dagegen die hohe Anzahl an Fouls. Insgesamt wurden den Bambergerinnen 26 persönliche Fouls angelastet, während München lediglich elf Fouls beging. Dadurch kamen die Gastgeberinnen zu insgesamt 36 Freiwürfen. Allerdings konnten sie diese Möglichkeiten nicht konsequent nutzen. Die TS Jahn verwandelte lediglich 21 ihrer 36 Freiwürfe. Das entspricht einer Quote von 58 Prozent. Bamberg selbst kam bei zwölf Freiwurfversuchen auf acht Treffer. Damit konnten die Münchnerinnen aus dem deutlichen Vorteil bei den Freiwürfen nur teilweise Kapital schlagen.
Grisdale und Rosiwal führen Bamberg an
Topscorerin der Bambergerinnen war Jackie Grisdale mit 21 Punkten. Die US-Amerikanerin war damit die erfolgreichste Werferin ihres Teams und trug entscheidend zum ersten Saisonsieg bei. Dahinter folgte Linda Rosiwal, die 18 Punkte erzielte. Sie gehörte ebenfalls zu den wichtigsten Offensivkräften der Bambergerinnen. Ein Double-Double gelang Elise Tweedie. Sie erzielte zehn Punkte und sammelte gleichzeitig zehn Rebounds. Weitere neun Punkte steuerten unter anderem Dohrmann und Spiegel bei. Jovicvic kam auf sieben Zähler, Ouedraogo erzielte drei Punkte. Aufseiten der Gastgeberinnen war Maria Perner mit 20 Punkten die beste Werferin. Sie konnte den Auswärtssieg der Bambergerinnen allerdings nicht verhindern.
Bamberg mit besserer Teamleistung
Auch der Blick auf die weiteren Statistiken zeigt, warum die Bambergerinnen am Ende als Siegerinnen vom Parkett gingen.
| Statistik | TS Jahn München | Bamberg Baskets |
|---|---|---|
| Punkte | 79 | 89 |
| Rebounds | 38 | 43 |
| Offensiv-Rebounds | 10 | 19 |
| Assists | 9 | 20 |
| Ballverluste | 24 | 16 |
| Steals | 9 | 9 |
| Fouls | 11 | 26 |
| Teameffektivität | 74 | 94 |
Besonders die 20 Assists und die 16 Ballverluste zeigen die insgesamt bessere Teamleistung der Bambergerinnen. Auch bei der Teameffektivität lag Bamberg mit 94 Punkten deutlich vor München, das auf 74 kam.
Samuel Gloser sieht noch Verbesserungspotenzial
Head Coach Samuel Gloser zeigte sich nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Besonders hob er hervor, dass das Team auch in schwierigen Phasen zusammengeblieben sei. In der zweiten Halbzeit habe Bamberg defensiv deutlich aggressiver und physischer agiert. Gleichzeitig verbesserten sich die Reboundarbeit und die Zahl der daraus resultierenden Ballgewinne. Den entscheidenden Run im dritten Viertel bezeichnete Gloser als wichtigen Faktor für den Sieg. Auch die gute Ballbewegung und die daraus entstehenden Wurfchancen stimmten den Coach positiv. Trotz des Erfolgs sieht Gloser aber weiterhin Arbeit vor sich. Vor allem defensiv müsse sich die Mannschaft noch weiterentwickeln. Die erste Halbzeit habe gezeigt, dass es in diesem Bereich noch einiges zu lernen gebe.
Rückkehr von Rosiwal und Emma gibt zusätzliche Qualität
Positiv war für die Bambergerinnen auch, dass Linda Rosiwal und Emma wieder zur Verfügung standen. Gloser sieht darin eine zusätzliche Verstärkung für das Team. Gerade die Breite im Kader kann im Verlauf einer langen Saison eine wichtige Rolle spielen. Beim Sieg in München zeigte sich bereits, dass Bamberg offensiv über mehrere Spielerinnen Gefahr erzeugen kann. Die Mischung aus Distanzwürfen, Rebounds und guter Ballbewegung war letztlich ausschlaggebend dafür, dass die Bambergerinnen das Spiel nach der Pause kontrollieren konnten.
Frankenderby im Pokal wartet
Nach dem ersten Saisonsieg steht für die Bambergerinnen nun das erste Heimspiel der Saison an. Im DBBL-Pokal treffen sie in der Graf-Stauffenberg-Halle auf die KB Sharks aus Würzburg. Das Frankenderby findet am Sonntag, 11. Oktober, um 16 Uhr statt. Die Würzburgerinnen sind mit zwei überzeugenden Siegen in die neue Zweitliga-Saison gestartet. Für die Bambergerinnen wartet damit direkt die nächste Herausforderung. Nach dem erfolgreichen Auftritt in München soll nun auch vor heimischem Publikum ein Sieg her. Tickets für die Partie sind online sowie direkt im Freak City Store erhältlich.
Mit Rückenwind ins erste Heimspiel
Mit dem 89:79 in München haben die Medikamente per Klick Bamberg Baskets den ersten wichtigen Schritt in der neuen Saison gemacht. Vor allem das starke dritte Viertel zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. 17 Dreier, 19 Offensiv-Rebounds und 20 Assists sprechen für eine überzeugende Teamleistung. Gleichzeitig hat das Spiel gezeigt, an welchen Punkten die Bambergerinnen noch arbeiten müssen. Nun geht es erstmals in der neuen Saison vor heimischem Publikum aufs Parkett. Im Pokal wartet mit Würzburg direkt ein attraktives Frankenderby – und damit die nächste Gelegenheit für die Bambergerinnen, ihren positiven Saisonstart fortzusetzen.















