Am Tag des Basketballs setzte sich das Team von Head Coach Jesús Ramírez in seinem letzten Testspiel mit 109:100 (61:55) gegen ratiopharm ulm durch. Für die Bamberger war es der vierte Sieg im siebten Vorbereitungsspiel. Gleichzeitig steigt die Spannung vor dem Saisonstart: Bereits acht Tage später wartet mit dem Gastspiel beim FC Bayern München der erste Pflichtspielgegner in der neuen Saison der easyCredit Basketball Bundesliga.
Bamberg legt gegen Ulm stark los
Die Gäste aus Ulm erwischten im ausverkauften Trainingszentrum in Strullendorf zunächst den besseren Start und erzielten die ersten Punkte der Partie. Anschließend übernahmen jedoch die Bamberger das Kommando. Mit einem 8:2-Lauf setzte sich das Team von Jesús Ramírez erstmals ab. Ulm, angeführt vom ehemaligen Bamberger und heutigen Kapitän Ibi Watson, hielt dagegen und verkürzte den Rückstand. Nach zwei Körben von Daniel Keppeler lagen die Gastgeber im ersten Viertel wieder mit sieben Punkten vorne. Ulms Head Coach Ty Harrelson reagierte mit einer Auszeit. Am Spieltempo änderte sich dadurch zunächst wenig: Bamberg ging mit einer 29:23-Führung in die erste Viertelpause.
Wright sorgt für offensive Akzente
Auch im zweiten Abschnitt blieb die Bamberger Offensive treffsicher. Besonders aus der Distanz überzeugten die Gastgeber. Jordan Wright, Richard Balint und Yuval Hochstadter trafen jeweils zwei Dreier. Insgesamt fanden bis zur Halbzeit sieben von 13 Bamberger Dreipunktewürfen ihr Ziel. Das entsprach einer starken Trefferquote von 54 Prozent. Ulm kam auf fünf Treffer bei 14 Versuchen. Eine zentrale Figur auf Bamberger Seite war dabei Jordan Wright. Der US-Amerikaner hatte bereits zur Pause 18 Punkte erzielt und stellte die Ulmer Defensive vor große Probleme. Auf der Gegenseite überzeugte Michael Rataj. Der Ulmer kam ebenfalls stark in die Partie und hatte zur Halbzeit bereits 17 Punkte auf seinem Konto. Nach einem ausgeglichenen zweiten Viertel ging es beim Stand von 61:55 für Bamberg in die Pause.
Gastgeber bauen Vorsprung weiter aus
Nach dem Seitenwechsel blieben die Bamberger intensiv und erhöhten den Druck. Mitte des dritten Viertels gelang es dem Team, sich erstmals zweistellig abzusetzen. Beim 75:63 in der 25. Minute lagen die Gastgeber zwölf Punkte vorne. Ulms zweite Auszeit brachte zwar kurzzeitig eine Unterbrechung in den Bamberger Spielfluss, am grundsätzlichen Bild änderte sich jedoch wenig. Bamberg behauptete seinen Vorsprung und ging mit einer 88:76-Führung in den Schlussabschnitt.
Ulm kommt noch einmal gefährlich heran
Im vierten Viertel entwickelte sich die Partie endgültig zu einem offensiven Schlagabtausch. Die Bamberger konnten ihre Führung zunächst sogar weiter ausbauen. Beim 97:83 stand die höchste Führung der Gastgeber auf der Anzeigetafel. Doch Ulm gab sich noch nicht geschlagen. Mit einem starken 10:0-Lauf verkürzten die Gäste in der 36. Minute auf 97:93. Nach einem Dunk von Jaylen Sims wurde es damit noch einmal spannend. Jesús Ramírez reagierte sofort und versammelte seine Mannschaft zu einer Auszeit. Die Bamberger fanden anschließend die passende Antwort: Richard Balint traf einen wichtigen Dreier zum 100:93 und brachte sein Team damit wieder deutlich auf die Siegerstraße. Am Ende stand ein 109:100-Heimsieg für die Bamberg Baskets.
Bamberg überzeugt auch bei Rebounds und Assists
Neben der starken Punktausbeute konnten die Bamberger auch in weiteren statistischen Bereichen überzeugen. Das Rebound-Duell entschieden die Gastgeber mit 39:32 für sich. Noch deutlicher war der Unterschied bei den Assists: Hier hatte Bamberg mit 27:15 klar die Nase vorne. Topscorer der Partie war auf Bamberger Seite Jordan Wright mit 27 Punkten. Bei Ulm erzielte Michael Rataj ebenfalls 27 Zähler. Damit verabschiedeten sich die Bamberger mit einem Erfolg aus der Vorbereitung. Im siebten Testspiel war es der vierte Sieg für das Team von Jesús Ramírez.
Damen unterliegen Heidelberg deutlich
Weniger erfolgreich verlief der Tag des Basketballs für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets. Die Zweitliga-Damen mussten sich in ihrem Vorbereitungsspiel den BasCats aus Heidelberg mit 66:95 (41:45) geschlagen geben. Dabei konnte die Mannschaft von Cheftrainer Samuel Gloser bis zur Halbzeit noch mit dem Playoff-Halbfinalisten der vergangenen Saison mithalten. Beim Stand von 41:45 war die Partie zur Pause noch weitgehend offen. Ausschlaggebend für die deutliche Niederlage waren letztlich vor allem die zahlreichen Ballverluste. Insgesamt leisteten sich die Bambergerinnen 29 Turnover.
Heidelberg zieht nach der Pause davon
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste aus Heidelberg in der körperbetonten Partie nochmals die Intensität. Dadurch konnte sich der Playoff-Halbfinalist immer weiter absetzen. Zwischenzeitlich führten die Heidelbergerinnen mit 66:48. Besonders schwer bekam Bamberg die Centerspielerin Marissa Pangalos in den Griff. Die Heidelbergerin wurde immer wieder geschickt in Szene gesetzt und nutzte ihre Chancen konsequent. Mit 28 Punkten war sie am Ende die erfolgreichste Werferin der Gäste. Bei Bamberg überzeugte erneut Jackie Grisdale. Die US-Amerikanerin erzielte insgesamt 27 Punkte und war damit Topscorerin ihres Teams. Bemerkenswert: Bereits zur Halbzeit hatte sie 23 ihrer 27 Zähler erzielt.
Baskets blicken nun auf den Saisonstart
Für die BMA365 Bamberg Baskets ist die Vorbereitung damit abgeschlossen. Der Heimsieg gegen Ulm liefert einen erfolgreichen Abschluss vor dem Start in die neue Saison der easyCredit Basketball Bundesliga. Nun richtet sich der Blick auf die erste Pflichtaufgabe. Acht Tage nach dem Testspiel gegen Ulm wartet mit dem FC Bayern München direkt ein hochkarätiger Gegner auf die Mannschaft von Jesús Ramírez. Die Bamberger gehen mit einem Sieg aus ihrem letzten Vorbereitungsspiel in die entscheidende Phase vor dem Saisonstart. Die Partie gegen Ulm zeigte dabei insbesondere offensiv einige starke Akzente – gleichzeitig bleibt dem Team noch Zeit, an den letzten Details zu arbeiten.














