Ein bedeutender Schritt für digitale Innovation und nachhaltigen Umweltschutz: Nach vier Jahren intensiver Entwicklung ist die Webapplikation des Projekts BaKIM (Baum, Künstliche Intelligenz, Mensch) offiziell gestartet.
Zum Launch begrüßte die Stadt Bamberg den Bayerischen Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, im Musikpavillon im Bamberger Hain – mitten im grünen Herzen der Stadt. Die Anwendung setzt auf moderne Technologien der Künstlichen Intelligenz, um Drohnenluftbilder automatisiert auszuwerten. Ziel ist es, den Zustand von Bäumen effizient zu erfassen und langfristig zu verbessern.
KI analysiert Bäume aus der Luft
Die neue Webapplikation ermöglicht es, hochauflösende Luftbilder präzise auszuwerten. Dabei erkennt das System einzelne Bäume, bestimmt deren Art und analysiert ihre Vitalität. Auch Schäden wie beispielsweise Mistelbefall können zuverlässig identifiziert werden. Vor allem für Försterinnen und Förster sowie Baumpflegerinnen und Baumpfleger bietet die Anwendung große Vorteile. Große Wald- und Grünflächen lassen sich schnell und direkt im Browser analysieren – ganz ohne zusätzliche Softwareinstallation.
Flexible Plattform mit Zukunftspotenzial
Ein besonderer Vorteil von BaKIM liegt in seiner modularen Struktur. Die Plattform ist so aufgebaut, dass sie jederzeit erweitert werden kann. Künftig sollen zusätzliche Funktionen im Bereich Biomonitoring integriert werden. Auch neue Auswertungsmodule sind denkbar, etwa zur Analyse von Gebäuden anhand von Luftbildern. Damit schafft BaKIM eine langfristige Grundlage für digitale Anwendungen in Kommunen und eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Vorbildprojekt mit Strahlkraft über Bamberg hinaus
Das Projekt wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales mit rund 450.000 Euro gefördert. Staatsminister Dr. Fabian Mehring betonte bei seinem Besuch die Bedeutung solcher Innovationen: Digitale Lösungen seien ein zentraler Schlüssel für mehr Klimaresilienz. BaKIM zeige eindrucksvoll, wie moderne Technologien konkrete Probleme lösen können – und das nicht nur lokal. Perspektivisch sollen auch andere Kommunen in Deutschland von den Erkenntnissen und der Technologie profitieren.
Starke Partnerschaft als Erfolgsfaktor
Der Erfolg des Projekts basiert auf einer engen Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Beteiligt waren unter anderem die Smart City Bamberg, die Universität Bamberg sowie die städtische Forstverwaltung. Durch die Bündelung von wissenschaftlicher Expertise, praktischer Erfahrung und digitaler Kompetenz konnte eine innovative Lösung entwickelt werden, die sowohl im Alltag als auch strategisch überzeugt.
Förderung durch Land und Bund
Neben der Unterstützung durch das Bayerische Staatsministerium für Digitales wurde BaKIM auch durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. Das Projekt ist Teil der Modellprojekte Smart Cities, die bundesweit digitale und nachhaltige Lösungen vorantreiben. Ziel dieser Förderprogramme ist es, innovative Ansätze zu entwickeln und als Vorbild für andere Städte und Gemeinden zugänglich zu machen.
Innovation trifft Nachhaltigkeit
Mit der neuen Webapplikation zeigt Bamberg, wie Digitalisierung und Umweltschutz Hand in Hand gehen können. BaKIM verbindet moderne Technologie mit konkretem Nutzen für Natur und Gesellschaft – und setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunft smarter Städte.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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