Nach Angaben der Polizei erhielt der Anleger eine SMS, in der er aufgefordert wurde, sich dringend bei seinem Finanzdienstleister zu melden. Der Mann folgte der Aufforderung und rief die angegebene Telefonnummer an. Dabei geriet er jedoch nicht an den echten Kundenservice, sondern direkt an bislang unbekannte Betrüger.
Täter täuschen Hackerangriff vor
Am Telefon gaben sich die Täter als Mitarbeiter des Kundenservices aus und wirkten dabei äußerst professionell. Sie erklärten dem Geschädigten, sein Wertpapierdepot sei gehackt worden und sein Geld in akuter Gefahr. Um einen angeblichen Verlust zu verhindern, solle er sein Vermögen kurzfristig auf sichere Treuhandkonten übertragen. Unter dem aufgebauten Druck folgte der Mann den Anweisungen.
Hoher fünfstelliger Betrag überwiesen
Der 59-Jährige transferierte daraufhin sein gesamtes Depot auf mehrere Konten, die ihm von den Tätern genannt wurden. Erst im Nachhinein kamen ihm Zweifel an der Echtheit des Anrufs. Zu diesem Zeitpunkt war es jedoch bereits zu spät: Der überwiesene hohe fünfstellige Betrag konnte nicht mehr zurückgebucht werden.
Kriminalpolizei ermittelt
Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Fall wird als Betrug sowie Ausspähen von Daten behandelt.
Polizei gibt Verhaltenstipps
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und rät:
-
Misstrauisch bei unerwarteten SMS oder Anrufen
-
Keine Rückrufe über mitgesendete Nummern
-
Keine sensiblen Daten oder Transaktionen am Telefon
-
Im Zweifel immer den offiziellen Kontakt des Anbieters nutzen













