Das Jugendzentrum am Margaretendamm wird in den kommenden Monaten umfassend saniert und fit für die klimatischen Herausforderungen der Zukunft gemacht.
Im Zuge der vorbereitenden Planungen wurden auch die Bäume auf dem Grundstück begutachtet – mit einem klaren Ergebnis: Vier von ihnen können nicht erhalten werden und müssen gefällt werden. Die Maßnahme ist Teil eines ganzheitlichen Sanierungs- und Klimaanpassungskonzepts der Stadt Bamberg.
Vorschädigungen machen Erhalt unmöglich
Ursprünglich sollten die bestehenden Bäume – darunter zwei Spitz-Ahornbäume – in das neue Gestaltungskonzept des Außenbereichs integriert werden. Fachstellen der Stadt prüften jedoch den Zustand der Gehölze eingehend. Dabei wurden Stammschäden, eine sogenannte Zwieselbildung (Aufgabelung des Stamms) sowie Schwächungen im Wurzelbereich festgestellt. Aus baumpflegerischer Sicht ist ein langfristiger Erhalt daher ausgeschlossen. Angesichts der ohnehin anstehenden Bauarbeiten entschied die Stadt Bamberg, die Fällung nun vorzunehmen.

müssen. Quelle: Stadtbau GmbH Bamberg
Fällarbeiten starten am 19. Februar
Die Arbeiten beginnen ab dem 19. Februar 2026 und erfolgen unter strenger Beachtung der geltenden naturschutzrechtlichen Vorgaben. Ziel ist es, sowohl die Sicherheit während der Bauphase als auch den Schutz von Flora und Fauna zu gewährleisten. Die Stadt betont, dass die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde, sondern auf Grundlage fachlicher Einschätzungen erfolgte.
Fünf neue Bäume als Ausgleich
Als konkreten Ausgleich werden im Rahmen der Sanierung fünf neue, einheimische Bäume gepflanzt. Damit entsteht langfristig sogar mehr Baumbestand als zuvor vorhanden war. Zusätzlich werden Nistkästen für Fledermäuse angebracht, um Lebensräume für geschützte Tierarten zu sichern und zu fördern.
JuZ wird klimafit umgestaltet
Die gesamte Sanierung des Jugendzentrums folgt einem umfassenden Klimaanpassungskonzept für Gebäude und Grundstück. Geplant sind unter anderem:
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ein Gründach zur Verbesserung des Mikroklimas
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Fassadenbegrünung zur Reduzierung von Hitzeentwicklung
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eine Zisterne zur Regenwassernutzung
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ein Versickerungssystem zur nachhaltigen Regenwasserbewirtschaftung
Mit diesen Maßnahmen soll das JuZ nicht nur modernisiert, sondern auch ökologisch zukunftsfähig aufgestellt werden.
Nachhaltigkeit im Fokus der Stadtentwicklung
Die Sanierung am Margaretendamm zeigt, wie bauliche Modernisierung und Klimaschutz Hand in Hand gehen können. Trotz der notwendigen Fällungen entsteht durch Ersatzpflanzungen und ökologische Begleitmaßnahmen ein langfristiger Mehrwert für das Grundstück. So wird das Jugendzentrum nicht nur technisch erneuert, sondern auch ökologisch weiterentwickelt – ein Schritt in Richtung nachhaltiger Stadtgestaltung.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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