Das Fahrrad gehört längst nicht mehr nur in die warme Jahreszeit. Immer mehr Pendlerinnen und Pendler steigen auch im Winter aufs Rad – und zeigen, dass Schnee, Kälte und Dunkelheit kein Hindernis sein müssen.
Der Winter-Bike-to-Work-Day, der jedes Jahr am zweiten Freitag im Februar stattfindet – in diesem Jahr am 13. Februar 2026 – würdigt genau dieses Engagement. Der Aktionstag richtet sich an alle, die auch in der kalten Jahreszeit konsequent mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Gleichzeitig soll er Mut machen, es selbst auszuprobieren – sicher, gut vorbereitet und mit Freude an der Bewegung.
Ganzjährig mobil: Radfahren kennt keine Saison
Für viele ist das Fahrrad längst ein fester Bestandteil des Alltags. Während es im Sommer selbstverständlich erscheint, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, wird es im Winter oft skeptisch betrachtet. Dabei zeigen erfahrene Winterradler seit Jahren: Mit der richtigen Ausrüstung und etwas Vorbereitung ist das Radfahren auch bei niedrigen Temperaturen problemlos möglich. Gerade im Landkreis Bamberg wächst der Anteil des Radverkehrs kontinuierlich. Mit dem stetigen Ausbau des Radwegenetzes verbessert sich auch die Infrastruktur für Pendlerinnen und Pendler. Das macht das Fahrrad zu einer echten Alternative – selbst in der kalten Jahreszeit.
Winter-Bike-to-Work-Day: Anerkennung für Engagement
Der Winter-Bike-to-Work-Day setzt ein klares Zeichen: Wer auch bei Schnee und Eis in die Pedale tritt, verdient Respekt. Der Aktionstag würdigt nicht nur überzeugte Radfahrerinnen und Radfahrer, sondern auch jene, die keine Alternative zum Fahrrad haben. Gleichzeitig erinnert der Tag daran, wie wichtig regelmäßige Wartung, gute Sichtbarkeit und sichere Mobilität sind. Funktionierende Beleuchtung, reflektierende Kleidung und gut gewartete Bremsen sind im Winter besonders entscheidend. Auch Winterreifen oder Reifen mit gröberem Profil erhöhen die Sicherheit auf rutschigen Wegen.
Gesundheitlicher Boost für Körper und Geist
Radfahren im Winter ist nicht nur nachhaltig, sondern auch gesund. Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Bereits 15 Minuten moderate Aktivität können ausreichen, um die Immunzellen zu aktivieren und den Kreislauf anzuregen. Gerade in der dunklen Jahreszeit profitieren viele Menschen von der regelmäßigen Bewegung. Wer morgens mit dem Rad zur Arbeit fährt, startet oft wacher und ausgeglichener in den Tag. Stress wird abgebaut, der Kopf wird frei – ein natürlicher Ausgleich zum Arbeitsalltag.
Entspannter durch den Berufsverkehr
Wenn die Wege gut geräumt und sicher befahrbar sind, kann das Fahrrad im Winter sogar Vorteile bieten. Während Busse und Bahnen häufig überfüllt sind und der Autoverkehr stockt, bleibt man mit dem Rad flexibel und unabhängig. Zudem entfällt die Parkplatzsuche. Die direkte Verbindung von Haustür zu Arbeitsplatz spart Zeit – und häufig auch Nerven. Viele Winterradler berichten, dass sie sich nach der Fahrt frischer und motivierter fühlen als nach einer Autofahrt im Stau.
Sicherheit steht an erster Stelle
Trotz aller Vorteile gilt: Sicherheit hat oberste Priorität. Dazu gehören:
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Gut funktionierende Beleuchtung vorne und hinten
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Reflektierende Elemente an Kleidung und Fahrrad
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Regelmäßige Kontrolle von Bremsen und Reifendruck
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Angepasste Fahrweise bei Glätte
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Warme, aber atmungsaktive Kleidung
Besonders bei Eis oder starkem Schneefall sollte individuell abgewogen werden, ob die Strecke gefahrlos befahrbar ist. Vorsicht und Umsicht sind im Winter wichtiger denn je.
Nachhaltig unterwegs im Landkreis Bamberg
Vor dem Hintergrund eines sich weiterentwickelnden Radverkehrsnetzes gewinnt das Thema ganzjährige Fahrradnutzung zunehmend an Bedeutung. Jeder zusätzliche Radkilometer spart CO₂, reduziert Lärm und entlastet den Verkehr. Der Winter-Bike-to-Work-Day macht deutlich: Nachhaltige Mobilität endet nicht mit dem ersten Frost. Vielmehr zeigt sich gerade in der kalten Jahreszeit, wie alltagstauglich das Fahrrad wirklich ist.
Ein guter Moment, um einfach loszufahren
Der 13. Februar bietet eine ideale Gelegenheit, den inneren Schweinehund zu überwinden und das Fahrrad aus dem Winterschlaf zu holen. Mit der richtigen Vorbereitung wird die Fahrt zur Arbeit zu einem positiven Erlebnis – selbst bei niedrigen Temperaturen. Wer es ausprobiert, merkt schnell: Winterliches Radfahren ist weniger Überwindung als gedacht – und oft der beste Start in einen aktiven, gesunden und nachhaltigen Tag.













