Am 18. Februar 2025 kam es in Bamberg zu einem weiteren schweren Verkehrsunfall auf dem Berliner Ring, der den Verkehr im Stadtgebiet massiv beeinträchtigten.
Während am Vorabend ein mit Holz beladener Lkw unkontrolliert in ein Firmengelände krachte, ereignete sich nur wenige Stunden später ein weiterer Unfall, der ebenfalls einen Großeinsatz der Feuerwehr erforderlich machte.
Frühmorgendlicher Unfall an der Abzweigung Berliner Ring / Moosstraße
In den frühen Morgenstunden des 18. Februar 2025 kam es auf dem Berliner Ring in Höhe der Abzweigung Moosstraße zu einem schweren Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Insgesamt wurden dabei vier Personen leicht verletzt und ins Klinikum Bamberg gebracht. Der Unfall ereignete sich, als ein 60-jähriger Fahrer eines VW in Richtung Süden unterwegs war und offenbar das Rotlicht der Ampelanlage missachtete. Infolgedessen kam es zu einem heftigen Zusammenprall mit einem abbiegenden Dacia, der von einer 61-jährigen Frau gesteuert wurde.
Feuerwehr befreit eingeklemmte Beifahrerin
Der Aufprall war so stark, dass die Beifahrerin im Dacia nicht selbstständig aus dem Fahrzeug aussteigen konnte. Die Feuerwehr Bamberg rückte aus und befreite die Frau schonend aus dem Unfallfahrzeug. Nach der Rettung wurden alle vier Unfallbeteiligten – der VW-Fahrer sowie die drei Insassen des Dacia – zur weiteren medizinischen Abklärung ins Klinikum am Bruderwald gebracht.
Sachschaden im fünfstelligen Bereich
Der materielle Schaden ist erheblich:
- Am VW des Unfallverursachers entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro.
- Am Dacia der Unfallbeteiligten wird der Schaden auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.
Polizeisperrung und Verkehrschaos
Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten musste der Berliner Ring in Fahrtrichtung Süden bis etwa 9 Uhr vollständig gesperrt werden. Dies führte zu einem erheblichen Verkehrschaos auf den Umleitungsstrecken. Ein Gutachter wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft an die Unfallstelle beordert, um die genaue Ursache und den Ablauf des Zusammenstoßes zu klären.
Feuerwehr-Einsatz: Einklemmung und schonende Rettung
Besonders herausfordernd gestaltete sich die Rettung der Unfallopfer. Beim Eintreffen der Feuerwehr Bamberg wurden zunächst beide Fahrzeuge gesichert und der Brandschutz an der Einsatzstelle hergestellt.
In enger Absprache mit dem Rettungsdienst erfolgte die Befreiung der Insassen:
- Eine Person konnte rasch aus dem Fahrzeug befreit werden – hier reichte das Öffnen der Tür aus.
- Eine weitere Person war jedoch so stark eingeklemmt, dass eine schonende technische Rettung notwendig war. Erst nach rund 30 Minuten gelang die vollständige Befreiung, woraufhin die Patientin dem Rettungsdienst übergeben wurde.
Drei Stunden Einsatz – Verkehrsabsicherung und Wachbesetzung
Insgesamt dauerte der aufwendige Einsatz der Feuerwehr rund drei Stunden. Um den Schutz der Stadt während dieser Zeit zu gewährleisten, wurde eine Wachbesetzung zur Gebietsabsicherung alarmiert. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei und den Gutachter konnten die letzten Einsatzkräfte wieder in ihre Gerätehalle einrücken – während der Berliner Ring langsam wieder für den Verkehr freigegeben wurde.











