Am Abend ereignete sich auf der A73 in Fahrtrichtung Nürnberg an der Anschlussstelle Bamberg Süd ein Verkehrsunfall, in den mehrere Pkw verwickelt waren.
Zunächst kollidierten zwei Fahrzeuge miteinander. Kurz darauf fuhren weitere Pkw in die bereits bestehende Unfallstelle hinein – ein typischer Ablauf bei plötzlich auftretenden Hindernissen im fließenden Verkehr. Die Integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin die Feuerwehr Bamberg zur Absicherung der Gefahrenzone und zur Unterstützung der Polizei. Nach ersten Informationen gab es keine eingeklemmten oder eingeschlossenen Personen, was die technische Lage vor Ort erheblich erleichterte. Dennoch herrschte ein erhöhtes Risiko durch die weiterlaufende Verkehrssituation sowie durch herumliegende Fahrzeugteile, weshalb schnelles und strukturiertes Handeln erforderlich war.
Feuerwehr sichert Unfallstelle und reinigt Standspur
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte lag der Schwerpunkt darauf, die Sicherungsmaßnahmen der Polizei zu erweitern. Die Feuerwehr baute zusätzliche Absperrungen auf, stellte Warntafeln bereit und sorgte dafür, dass andere Verkehrsteilnehmende frühzeitig auf die Gefahrensituation aufmerksam wurden. Anschließend wurde die freigebliebene Standspur grob gereinigt, um den Rettungsfahrzeugen sowie der Autobahnmeisterei später einen sicheren Zugang zur Einsatzstelle zu ermöglichen.
Ausleuchtung der Einsatzstelle verbessert Arbeitsbedingungen
Da der Unfall in den Abendstunden stattfand, war die Sicht zusätzlich eingeschränkt. Die Einsatzkräfte richteten umfassende Beleuchtungseinheiten ein, um den gesamten Bereich auszuleuchten. Dadurch konnten sowohl Betroffene als auch Einsatzkräfte besser gesehen werden, und die Unterstützung der Polizei verlief deutlich sicherer.
Parallel zur Ausleuchtung erfolgte eine erste Sichtung der Betroffenen, um mögliche Verletzungen festzustellen und Prioritäten für die medizinische Behandlung zu setzen. Darüber hinaus stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher – ein zentraler Schritt, besonders wenn Fahrzeuge beschädigt oder elektrische Defekte sichtbar werden. Bei einem Pkw mit Kurzschlussanzeichen wurde vorsorglich die Batterie abgeklemmt, um Funkenbildung oder gar ein Feuer zu verhindern.
Kreislaufprobleme bei mehreren Beteiligten festgestellt
Obwohl anfänglich keine Verletzten gemeldet wurden, zeigte sich im weiteren Verlauf der Arbeiten, dass drei der insgesamt sieben beteiligten Personen Anzeichen von Kreislaufproblemen aufwiesen. Die ungewohnte Stresssituation, die Folgen des Aufpralls sowie die einsetzende Dunkelheit können solche Symptome verstärken.
In Absprache mit der Leitstelle wurden daraufhin zwei Rettungswagen nachalarmiert. Bis zu deren Eintreffen übernahmen speziell ausgebildete Feuerwehrkräfte die erste medizinische Versorgung.
Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr und Autobahnmeisterei
Die Einsatzkräfte arbeiteten Hand in Hand: Während die Polizei die Unfallaufnahme durchführte und den Verkehr umleitete, sorgte die Feuerwehr für Sicherheit, Beleuchtung und eine erste medizinische Betreuung. Die später eintreffende Autobahnmeisterei übernahm schließlich die endgültige Absicherung und Reinigung der Fahrbahn, nachdem alle verunfallten Fahrzeuge abgeschleppt waren.
Abschluss des Einsatzes nach rund anderthalb Stunden
Nach etwa eineinhalb Stunden war die Lage soweit unter Kontrolle, dass die Feuerwehrkräfte aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Die Fahrzeuge waren abtransportiert, der Brandschutz gewährleistet und die medizinische Versorgung der Betroffenen gesichert. Zudem lag die weitere Betreuung der Unfallstelle nun vollständig in den Händen der Autobahnmeisterei.













