Am Samstagabend gegen 18:45 Uhr kam es auf dem Berliner Ring in Bamberg zu einem illegalen Autorennen. Zwei BMW-Fahrer im Alter von 23 und 28 Jahren beschleunigten ihre Fahrzeuge nachdem die Ampel Grünlicht zeigte mit voller Kraft – offenbar in direkter Konkurrenz zueinander.
Zeugen berichteten von laut aufheulenden Motoren und riskanten Fahrmanövern. Das Rennen endete abrupt an der nächsten roten Ampel – direkt vor den Augen einer uniformierten Streifenbesatzung, die unmittelbar hinter den beiden Fahrzeugen fuhr.
Polizei greift sofort ein – Führerscheine sichergestellt
Die Beamten hielten die beiden Männer unmittelbar nach dem Vorfall an und führten eine Kontrolle durch. Beide Fahrer müssen sich nun wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen strafrechtlich verantworten.
Noch vor Ort stellten die Polizisten die Führerscheine der beiden Beschuldigten sicher. Eine Weiterfahrt war somit ausgeschlossen.
Glück im Unglück: Keine Verletzten oder Gefährdeten
Trotz der riskanten Fahrweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt oder gefährdet. Die Polizei bewertet dies als reinen Glücksfall – bei einem derart gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr hätte es auch anders ausgehen können.
Verbotene Autorennen: Kein Kavaliersdelikt
In Deutschland gelten illegale Autorennen seit 2017 als Straftat. § 315d des Strafgesetzbuchs stellt sowohl Einzelrennen mit Höchstgeschwindigkeit als auch Wettbewerbe mit mehreren Fahrzeugen unter Strafe. Neben dem Führerscheinverlust drohen:
- Geld- oder Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren (bei Gefährdung Dritter sogar mehr)
- Punkte in Flensburg
- Eintrag ins Führungszeugnis
- Mögliche Einziehung des Fahrzeugs
Berliner Ring: Brennpunkt für Tempo-Übertretungen?
Der Berliner Ring in Bamberg ist eine stark befahrene Verkehrsader, auf der es immer wieder zu Tempoverstößen kommt. Auch Anwohner berichten regelmäßig von lautstarkem Motorenlärm und riskantem Fahrverhalten – besonders in den Abendstunden.











