Christine Köhler aus Oberhaid ist mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt ausgezeichnet worden.
Die Ehrung fand im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt Bamberg statt. Gewürdigt wurde damit ihr langjähriges und vielfältiges Engagement für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Seit vielen Jahren ist Köhler in verschiedenen Bereichen aktiv und begleitet Menschen, die Unterstützung, Nähe und persönliche Zuwendung benötigen. Landrat Johannes Maciejonczyk würdigte ihren Einsatz ausdrücklich. Christine Köhler stehe beispielhaft für ein Ehrenamt, das von Menschlichkeit, Verlässlichkeit und großer persönlicher Einsatzbereitschaft geprägt sei.
Seit 1998 bei der Telefonseelsorge aktiv
Ein wichtiger Teil ihres ehrenamtlichen Engagements ist die Telefonseelsorge. Dort engagiert sich Christine Köhler bereits seit 1998. Zu ihrem Einsatz gehören regelmäßig auch Nachtschichten. Damit ist sie zu Zeiten für Menschen erreichbar, in denen Einsamkeit, Sorgen oder persönliche Krisen besonders belastend sein können. Ihr Engagement bei der Telefonseelsorge ist damit seit mehr als zwei Jahrzehnten ein fester Bestandteil ihres ehrenamtlichen Wirkens.
Begleitung schwerstkranker Menschen
Seit dem Jahr 2000 ist Christine Köhler außerdem ehrenamtlich beim Hospizverein Bamberg tätig. Dort begleitet sie schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige. Ihr Einsatz findet an unterschiedlichen Orten statt – unter anderem in Kliniken, auf Palliativstationen, im häuslichen Umfeld sowie in Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Gerade in dieser Lebensphase kommt der persönlichen Begleitung eine besondere Bedeutung zu. Köhler bringt sich dabei mit Zeit, Aufmerksamkeit und persönlicher Nähe ein.
Engagement reicht über die Begleitung hinaus
Ihr Einsatz für den Hospizverein beschränkt sich nicht auf die unmittelbare Begleitung von Menschen. Christine Köhler engagiert sich zusätzlich im Arbeitskreis ‚Pflege- und Betreuungseinrichtungen‘. Außerdem unterstützt sie ehemalige Hospizbegleiterinnen und -begleiter. Sie wirkt bei Gruppentreffen, Supervisionen und Fallbesprechungen mit. Damit trägt sie auch zur Zusammenarbeit und zum Erfahrungsaustausch innerhalb des ehrenamtlichen Umfelds bei.
Auch bei der Maria-Betz-Stiftung aktiv
Seit 2010 bringt sich Christine Köhler zudem bei der Maria-Betz-Stiftung ein. Auch dort übernimmt sie verschiedene Aufgaben und unterstützt Menschen im Alltag. Zu ihrem Engagement gehören unter anderem Fahrdienste und die Unterstützung beim wöchentlichen Mittagstisch. Eine besondere Rolle spielt außerdem ihr Einsatz im Besuchsdienst. Dabei steht die persönliche Begegnung im Mittelpunkt.
Landrat würdigt persönlichen Einsatz
Landrat Johannes Maciejonczyk dankte Christine Köhler für ihren langjährigen Einsatz und ihre Verlässlichkeit. Sie sei für Menschen da, wenn diese Unterstützung und Nähe benötigten. Dieses Engagement verdiene herzlichen Dank und höchste Anerkennung, so der Landrat. Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten würdigt damit ein ehrenamtliches Wirken, das sich über viele Jahre und verschiedene Bereiche erstreckt.
Ehrenamt mit Menschlichkeit
Das Engagement von Christine Köhler verbindet mehrere Bereiche, in denen menschliche Nähe und persönliche Unterstützung eine wichtige Rolle spielen. Ob in der Telefonseelsorge, bei der Begleitung schwerstkranker Menschen oder im Besuchsdienst: Immer steht der Kontakt zu Menschen im Mittelpunkt. Mit der Auszeichnung wird dieses jahrzehntelange Engagement nun öffentlich gewürdigt. Für Christine Köhler ist die Ehrung damit zugleich eine Anerkennung für viele Jahre ehrenamtlichen Einsatzes in unterschiedlichen Bereichen.












