Der Universitätsrat der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat Prof. Dr. Kai Fischbach am Freitag, 6. Februar 2026, erneut zum Präsidenten der Universität gewählt.
Damit bestätigte das Gremium den Amtsinhaber für eine zweite Amtszeit, die am 1. Oktober 2026 beginnt und eine Dauer von sechs Jahren hat.
Vertrauen für weitere sechs Jahre
Die Wiederwahl erfolgte regulär, da die aktuelle Amtszeit von Kai Fischbach am 30. September 2026 endet. Am Wahltag stellte sich der Präsident dem Universitätsrat mit seiner Vision für die kommenden Jahre vor. Im Anschluss fand eine geheime Wahl statt, in der Fischbach das Vertrauen des Gremiums erhielt. Der Universitätsrat setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des wissenschaftlichen und wissenschaftsstützenden Personals, der Studierenden sowie externen Mitgliedern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen.
Lob für strategische Führung und Integrationskraft
Prof. Dr. Merith Niehuss, Vorsitzende des Universitätsrats, würdigte die Arbeit des Präsidenten: „Professor Kai Fischbach hat die Universität Bamberg in den vergangenen Jahren mit strategischem Weitblick, großer Integrationskraft und hoher fachlicher Kompetenz geführt.“ Der Universitätsrat sei überzeugt, dass Fischbach der Universität auch künftig in einer herausfordernden Hochschullandschaft verlässliche Orientierung geben werde.
Präsident Fischbach dankt für erneutes Vertrauen
Kai Fischbach zeigte sich dankbar für die Wiederwahl und blickte optimistisch in die Zukunft: „Die Universität Bamberg ist eine großartige Institution mit einem klaren und eigenständigen Profil“, betonte er. Besonders hob er die interdisziplinären und gesellschaftlich relevanten Forschungsschwerpunkte, das breite Studienangebot sowie die Beiträge in den Bereichen Transfer und Nachhaltigkeit hervor. Er freue sich darauf, den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit allen Universitätsangehörigen fortzusetzen.
Unterstützung aus der Landespolitik
Auch Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume gratulierte zur Wiederwahl. Er bezeichnete Fischbach als „besonnenen, strategisch versierten und bestens vernetzten Kapitän“, der das Profil der Universität Bamberg in seiner ersten Amtszeit sichtbar geschärft habe. Die Verbindung von Künstlicher Intelligenz, Kulturwissenschaften und kritischem Denken stehe beispielhaft für die Balance zwischen Heimat und Hightech, die Bamberg auszeichne.
Akademischer Werdegang und Engagement
Kai Fischbach studierte Mathematik und Sozialwissenschaften an der Universität Siegen und promovierte an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU). Seit 2012 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Soziale Netzwerke, an der Universität Bamberg. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert sich Fischbach seit vielen Jahren in der akademischen Selbstverwaltung und in hochschul- sowie wissenschaftspolitischen Gremien. Er ist unter anderem Mitglied im Lenkungsrat der TechnologieAllianzOberfranken (TAO), Vorsitzender des Lenkungsrats des Bayerischen Wissenschaftsforums und wissenschaftlicher Sprecher des Cleantech-Clusters im Cleantech Innovation Park Hallstadt. Zudem ist er seit 2025 stellvertretender Vorsitzender der Universität Bayern e. V.
Universitätsleitung blickt geschlossen nach vorn
Gemeinsam mit Kanzlerin Dr. Dagmar Steuer-Flieser sowie den Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten bildet Kai Fischbach die Universitätsleitung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Mit seiner Wiederwahl setzt der Universitätsrat auf Kontinuität, strategische Weiterentwicklung und eine stabile Führung für die kommenden Jahre.
















