Das Ankerzentrum in Bamberg soll Ende 2025 schließen, was die Frage nach einer zukünftigen Unterbringung von Geflüchteten aufwirft.
Die Stadtverwaltung schlägt eine dezentrale Unterbringung vor und möchte die Bevölkerung aktiv in die Entscheidungsfindung einbinden. Der Oberbürgermeister von Bamberg, Andreas Starke, betont: „Jede Meinung ist wichtig und wird gehört.“
Über 90 Stellungnahmen bereits eingegangen
Bislang haben mehr als 90 Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen und Unternehmen ihre Stellungnahmen eingereicht. Ziel ist es, dem Stadtrat eine ausgewogene Entscheidungsgrundlage zu bieten. „Je mehr Stellungnahmen wir erhalten, desto ausgewogener kann der Stadtrat seine Entscheidung treffen“, so Oberbürgermeister Starke. Alle eingegangenen Stellungnahmen werden im Januar 2025 qualitativ und quantitativ ausgewertet. Privatpersonen bleiben anonym, und die Argumente werden dem Stadtrat zur Kenntnis gegeben.
Unterstützung für die Meinungsbildung
Um den Bürgerinnen und Bürgern eine fundierte Meinungsbildung zu ermöglichen, steht ein umfassendes Informationsportal unter stadt.bamberg.de/unterbringung zur Verfügung. Dort finden Interessierte Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie die Möglichkeit, Stellungnahmen online einzureichen. Zusätzlich bietet die Stadtverwaltung an, Vertreter in Sitzungen der Bürgervereine zu entsenden, um Fragen zu beantworten und die komplexen Auswirkungen der Schließung des Ankerzentrums zu erläutern.
So können Sie Ihre Meinung abgeben
Digital:
- Über das Informationsportal: stadt.bamberg.de/unterbringung
Per Post:
Bürgerinnen und Bürger, die nicht digital teilnehmen können, können ihre Stellungnahme schriftlich einreichen:
Adresse:
Bürgermeisteramt
Rathaus Maxplatz
96047 Bamberg
Wichtig ist dabei die Angabe von:
- Vor- und Nachname
- Adresse
- Telefonnummer
- Der Einwilligung zur Verarbeitung der Daten und Weitergabe an den Stadtrat
Warum Mitmachen wichtig ist
Die Stadt Bamberg möchte eine Entscheidung treffen, die auf einer breiten Basis an Meinungen und Perspektiven beruht. „Das Signal aus der Bevölkerung zeigt, dass man mitreden möchte. Das ist sehr gut“, fasst Andreas Starke zusammen.














