Nach dem emotionalen Sieg gegen Tabellenführer Bad Homburg war die Marschroute klar: Nur mit einem weiteren Erfolg würde dieser Triumph an Wert gewinnen.
Genau dieses Ziel erreichten die Medikamente per Klick Bamberg Baskets am Sonntagnachmittag. Am 15. Spieltag der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga setzten sich die Bambergerinnen bei der zweiten Mannschaft der Eisvögel USC Freiburg mit 83:77 (40:33) durch und feierten damit ihren siebten Saisonsieg.
Schwierige Personalsituation – starke Moral
Nur mit neun Spielerinnen angereist, geriet das Team von Head Coach Samuel Gloser im dritten Viertel stark unter Druck. Nach einem schwachen Abschnitt (12:27) schien die Partie zwischenzeitlich zu kippen. Doch im Schlussviertel zeigten die Bambergerinnen große Moral und drehten das Spiel mit einem beeindruckenden 31:17-Lauf noch einmal komplett.
Bankspielerinnen als entscheidender Faktor
Ein Schlüssel zum Erfolg war die enorme Tiefe des Kaders. Besonders die vier Spielerinnen von der Bank trugen maßgeblich zum Sieg bei: Stephanie Sachnovski (14 Punkte), Hannah Kurzendorfer (9), Anna Rosiwal (8) und Lena Spiegel (5) erzielten zusammen 36 Punkte und gaben dem Team in entscheidenden Phasen wichtige Impulse. Topscorerin der Partie war Paula Paradzik (Freiburg) mit 22 Punkten. Für Bamberg traf Hailey van Roekel mit 20 Zählern am besten.
Nervöser Beginn und ausgeglichene erste Halbzeit
Die Partie begann zerfahren. Nach drei Minuten stand es erst 2:2, viele Würfe auf beiden Seiten fanden nicht ihr Ziel. Erst Elise Tweedie erzielte den ersten Bamberger Feldkorb. In der Folge setzten sich die Gäste zunächst auf 12:4 ab, doch Freiburg reagierte mit einem eigenen Lauf und glich zum Ende des ersten Viertels wieder aus. Nach zehn Minuten führte Bamberg knapp mit 16:14.
Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel lange ausgeglichen, ehe sich Bamberg mit einem 10:2-Lauf erstmals deutlicher absetzen konnte. Mit einer 40:29-Führung schienen die Gäste auf Kurs, doch Freiburg verkürzte bis zur Pause auf 40:33.
Freiburg übernimmt im dritten Viertel das Kommando
Nach dem Seitenwechsel verloren die Bambergerinnen zunächst völlig den Rhythmus. Freiburg glich innerhalb kürzester Zeit aus und übernahm zunehmend die Kontrolle. Trotz einer Auszeit von Coach Gloser fanden die Gäste nur schwer zurück ins Spiel. Zum Ende des dritten Viertels erspielten sich die Eisvögel ihre höchste Führung beim 58:49, ehe es mit einem 52:60-Rückstand für Bamberg in den Schlussabschnitt ging.
Starkes Comeback im Schlussviertel
Was dann folgte, war ein echter Basketball-Krimi. Mit einem 10:0-Lauf innerhalb von gut zwei Minuten drehten die Bambergerinnen die Partie erneut und gingen beim 62:60 wieder in Führung. Die Intensität war nun spürbar höher, defensiv gelangen wichtige Stopps, offensiv wurde der Ball gut bewegt.
In der Schlussphase blieb das Spiel spannend. 48 Sekunden vor dem Ende stand es 77:77, ehe Bamberg an der Freiwurflinie die Nerven behielt. Rettinger, van Roekel und Sachnovski verwandelten sicher – insgesamt traf Bamberg 32 von 35 Freiwürfen (91 %) – und entschieden die Partie mit 83:77 für sich.
Gloser stolz auf Teamleistung
Head Coach Samuel Gloser zeigte sich nach der Partie hochzufrieden:
„Wir sind sehr fokussiert ins Spiel gestartet und konnten uns so schnell einen Vorsprung herausspielen. Nach einer Auszeit kamen die Freiburgerinnen vor allem durch ihre Transition besser ins Spiel und konnten so auch scoren. Ihre Wurfquoten waren heute nicht so, wie noch in den letzten Spielen und so hat sich das Spiel dann doch mehr in die Zone verlagert, wo wir sie aber gut stoppen und uns bis zur Pause wieder eine leichte Führung erspielen konnten. Nach der Pause haben wir dann aber die ersten Minuten komplett verschlafen und unsere 7-Punkte-Führung umgehend wieder einbüßen müssen. Insgesamt war unser Spiel hier sehr zerfahren, doch es ist uns dann im Schlussabschnitt nochmals gelungen, durch unsere Energie und viel Glauben an den Sieg das Ruder doch noch einmal herumzureißen. Im letzten Viertel haben wir dann wieder super gespielt, den Ball gut bewegt, Stopps bekommen und die Freiburgerinnen wieder enorm unter Druck setzen können. So haben wir das Spiel dann auch verdient gewonnen.“
Ausblick: Heimspiel gegen Dillingen
Nach zwei wichtigen Siegen in Folge wollen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets am kommenden Wochenende weiter nachlegen. Am Samstag empfangen sie die Diamonds aus Dillingen, die aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen. Tip-Off ist um 18:00 Uhr in der Graf-Stauffenberg-Halle. Tickets sind online sowie im Freak City Store unter der BROSE ARENA erhältlich. Die Formkurve zeigt klar nach oben – und der Glaube an weitere Erfolge ist spürbar.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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