Zum 1. September haben bei der Stadt Bamberg und ihren angegliederten Unternehmen 201 neue Auszubildende sowie Beamtenanwärterinnen und -anwärter ihren Start ins Berufsleben gefeiert.
Allein bei der Stadtverwaltung beginnen 21 junge Menschen ihre Ausbildung beziehungsweise ihren Vorbereitungsdienst. Auch die Stadtwerke Bamberg, die BAB Bamberg Arena Betriebsgesellschaft mbH und die Stadtbau GmbH Bamberg begrüßen neue Nachwuchskräfte. Die Sozialstiftung Bamberg bildet ebenfalls zahlreiche junge Menschen aus. Dort beginnen im Laufe des Jahres insgesamt 245 Auszubildende in unterschiedlichen Berufsfeldern, davon 173 zum 1. September. Für die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, unterschiedliche Aufgaben innerhalb des „Konzerns Stadt“ kennenzulernen und erste berufliche Erfahrungen zu sammeln.
Neun Ausbildungsberufe bei der Stadtverwaltung
Wie vielfältig die Aufgaben einer Stadtverwaltung sind, zeigt sich auch an den angebotenen Ausbildungswegen. Im aktuellen Jahrgang werden bei der Stadt Bamberg neun unterschiedliche Berufe erlernt. 13 neue Auszubildende befinden sich in einem Tarifbeschäftigungsverhältnis. Hinzu kommen acht Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter. Die Ausbildungsberufe und Fachrichtungen reichen von klassischer Verwaltung über IT und Bibliothekswesen bis hin zu technischen und handwerklichen Tätigkeiten.
Zum aktuellen Ausbildungsangebot gehören:
- Sekretäranwärter:in
- Inspektoranwärter:in
- Verwaltungsfachangestellte:r
- Kauffrau für IT-System-Management
- Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste – Fachrichtung Bibliothek
- Fachkraft für Veranstaltungstechnik
- Straßenbauer bei Bamberg Service
- Gärtner im Garten- und Landschaftsbau bei Bamberg Service
- Elektroniker für Betriebstechnik beim Zweckverband Müllheizkraftwerk Stadt und Landkreis Bamberg
Damit bietet die Stadtverwaltung sehr unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten. Neben klassischen Verwaltungsberufen gehören auch technische, digitale, kulturelle und handwerkliche Tätigkeiten zum Ausbildungsspektrum.
Durchschnittsalter liegt bei 21 Jahren
Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Durchschnitt 21 Jahre alt. Gleichzeitig ist die Altersspanne ungewöhnlich breit: Die jüngste Person ist 15 Jahre alt, die älteste 40 Jahre. Einige der neuen Auszubildenden bringen bereits berufliche Erfahrungen mit. Für sie ist der Einstieg bei der Stadt Bamberg damit nicht der erste Schritt ins Berufsleben, sondern eine neue berufliche Perspektive. Insgesamt hatten sich 222 Menschen auf die städtischen Ausbildungsberufe beworben. Die Zahl zeigt das Interesse an den verschiedenen Ausbildungs- und Beamtenlaufbahnen bei der Stadt Bamberg. Die neuen Nachwuchskräfte kommen zudem nicht ausschließlich aus Bamberg. Der ‚Konzern Stadt‘ zieht Bewerberinnen und Bewerber aus zahlreichen Städten und Landkreisen an.
Nachwuchs kommt aus vielen Regionen
Die Herkunft der neuen Auszubildenden reicht weit über das Stadtgebiet hinaus. Sie kommen aus Bamberg und dem Landkreis Bamberg, aber auch aus den Landkreisen Lichtenfels, Coburg, Forchheim, Kronach, Haßberge und Erlangen-Höchstadt. Darüber hinaus sind auch Nachwuchskräfte aus der Stadt Erlangen, München, Nürnberg und Schwabach dabei. Ein Auszubildender kommt aus Baden-Württemberg. Eine Auszubildende stammt aus Kiew in der Ukraine. Die unterschiedlichen Herkunftsorte zeigen, dass die Ausbildungsangebote der Stadt und ihrer Unternehmen auch über die unmittelbare Region hinaus auf Interesse stoßen.
Herzliches Willkommen im Rathaus
Am ersten Ausbildungstag stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden von Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier, Personalamtsleiterin Manuela Gelker sowie zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern des Sachgebiets Aus- und Fortbildung begrüßt. Auch die Personalvertretung und die Gleichstellungsstelle waren bei der Veranstaltung vertreten. Damit erhielten die neuen Auszubildenden und Beamtenanwärterinnen und -anwärter bereits zum Start einen Überblick über wichtige Ansprechpartner innerhalb der Stadtverwaltung. Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier hieß die Nachwuchskräfte persönlich willkommen. Den Beginn der Ausbildung bezeichnete er als eine „wunderbar prägende Zeit“. Dabei hob er auch den Zusammenhalt unter den neuen Kolleginnen und Kollegen hervor. Sie würden Menschen treffen, die denselben Weg einschlagen, sagte der Oberbürgermeister. Das könne zusammenschweißen.
Führung durch die Klosteranlage St. Michael
Nach dem offiziellen Empfang ging es für die Gruppe gemeinsam durch Bamberg. Ziel war die Klosteranlage St. Michael. Dort stand eine Führung durch die frisch sanierte Abteikirche auf dem Programm. Der gemeinsame Spaziergang bot den neuen Auszubildenden damit nicht nur die Gelegenheit, Bamberg aus einer besonderen Perspektive kennenzulernen. Auch der Austausch untereinander stand im Mittelpunkt. Gerade für einen neuen Jahrgang ist das gegenseitige Kennenlernen ein wichtiger Bestandteil des Ausbildungsstarts. Viele der Nachwuchskräfte beginnen gleichzeitig und werden während ihrer Ausbildung mit unterschiedlichen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten. Der erste Tag verband deshalb Informationen über den neuen Arbeitgeber mit persönlichen Begegnungen und einem gemeinsamen Erlebnis in Bamberg.
Workshops sollen auf den Berufsalltag vorbereiten
Mit dem ersten Willkommenstag ist die Einführung der neuen Auszubildenden allerdings noch nicht abgeschlossen. Bereits im September beginnt eine Azubi-Workshop-Reihe. Dabei geht es um Themen, die im späteren Berufsalltag eine wichtige Rolle spielen. Auf dem Programm stehen unter anderem Business-Knigge, Teamarbeit, Serviceorientierung und Präsentationstechniken. Die Workshops sollen den Nachwuchskräften dabei helfen, sich auf unterschiedliche Situationen im Berufsleben vorzubereiten. Gerade für junge Menschen, die erstmals dauerhaft in einem beruflichen Umfeld arbeiten, können solche Themen eine wichtige Orientierung bieten. Auch das betriebliche Gesundheitsmanagement ist in das Programm eingebunden. Dort wird ein Kurs zum Thema Stressmanagement angeboten. Damit geht es in der Ausbildung nicht ausschließlich um fachliche Inhalte. Auch der Umgang miteinander, professionelles Auftreten und der eigene Umgang mit Belastungen gehören zum Start in das Berufsleben.
Auch die Tochterunternehmen begrüßen neue Azubis
Nicht nur die Stadtverwaltung hat ihren neuen Ausbildungsjahrgang begrüßt. Auch die städtischen Tochterbetriebe und angegliederten Unternehmen haben eigene Veranstaltungen organisiert. Die Stadtwerke Bamberg, die BAB Bamberg Arena Betriebsgesellschaft mbH und die Stadtbau GmbH Bamberg gehören ebenso zum Ausbildungsverbund wie weitere Einrichtungen des ‚Konzerns Stadt‘. Bei der Stadtwerke Bamberg beginnen zum neuen Ausbildungsjahr fünf Nachwuchskräfte. Eine weitere Auszubildende startet bei der BAB Bamberg Arena Betriebsgesellschaft mbH. Auch bei der Stadtbau GmbH Bamberg beginnt eine Auszubildende ihre berufliche Laufbahn. Die Sozialstiftung Bamberg nimmt eine besondere Stellung ein. Dort starten im gesamten Jahr insgesamt 245 Auszubildende in verschiedenen Berufssparten. 173 davon beginnen ihre Ausbildung zum 1. September. Damit entsteht innerhalb des gesamten ‚Konzerns Stadt‘ ein großer neuer Jahrgang, der in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig sein wird.
Viele Berufsfelder unter einem Dach
Die verschiedenen Ausbildungsangebote machen deutlich, wie breit das Tätigkeitsfeld einer Stadt und ihrer Unternehmen ist. Während Verwaltungsfachangestellte oder Beamtenanwärter beispielsweise im Bereich der öffentlichen Verwaltung ausgebildet werden, arbeiten andere Nachwuchskräfte in technischen, handwerklichen oder kulturellen Bereichen. Auch IT-System-Management, Veranstaltungstechnik und Bibliothekswesen gehören dazu. Bei Bamberg Service werden Nachwuchskräfte als Straßenbauer sowie im Garten- und Landschaftsbau ausgebildet. Mit dem Ausbildungsplatz beim Zweckverband Müllheizkraftwerk kommt außerdem ein technisch ausgerichteter Beruf hinzu. Dort beginnt ein neuer Auszubildender seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Für Interessierte bedeutet diese Vielfalt, dass eine Ausbildung bei der Stadt nicht automatisch mit einem klassischen Büroarbeitsplatz verbunden ist. Je nach Ausbildungsberuf unterscheiden sich die späteren Aufgaben deutlich.
Der Start in eine prägende Zeit
Für die 201 neuen Auszubildenden und Beamtenanwärterinnen und -anwärter beginnt nun eine Zeit, in der sie fachliche Kenntnisse erwerben, praktische Erfahrungen sammeln und neue berufliche Kontakte knüpfen werden. Dabei treffen unterschiedliche Lebenswege aufeinander. Manche starten direkt nach der Schule, andere bringen bereits Erfahrungen aus einem früheren Beruf mit. Auch die Herkunft der Nachwuchskräfte ist vielfältig und reicht von Bamberg und der Region bis nach Baden-Württemberg und Kiew. Der gemeinsame Ausbildungsstart schafft dabei einen verbindenden Rahmen. Kennenlerntage, Workshops und gemeinsame Aktivitäten sollen helfen, schnell im neuen Umfeld anzukommen. Für die Stadt Bamberg und ihre Unternehmen sind die neuen Nachwuchskräfte zugleich ein wichtiger Bestandteil der eigenen Zukunft. Mit ihren unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten starten sie nun in zahlreiche Berufsfelder, die für das Funktionieren einer Stadt und ihrer Einrichtungen gebraucht werden.
Gemeinsam in den neuen Berufsalltag
Mit dem ersten Ausbildungstag ist der wichtigste Schritt bereits gemacht: Die 201 neuen Nachwuchskräfte sind im ‚Konzern Stadt‘ angekommen. Nun folgen die ersten praktischen Erfahrungen, neue Aufgaben und viele Begegnungen mit Kolleginnen und Kollegen. Die Stadt Bamberg setzt dabei nicht nur auf die fachliche Ausbildung. Workshops zu Teamarbeit, Serviceorientierung, Präsentation und Stressmanagement sollen die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch persönlich auf ihren Berufsalltag vorbereiten. So steht hinter dem Ausbildungsstart nicht nur der Beginn einer beruflichen Laufbahn, sondern auch die Chance, sich innerhalb der Stadtverwaltung und ihrer Unternehmen weiterzuentwickeln und den eigenen Weg zu finden.
















