Die Volkshochschule Bamberg Stadt hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Im Rahmen eines anspruchsvollen Assessments nach dem „Excellence Framework Europe“ (EFE) wurde die Bildungseinrichtung mit dem dritten Stern im Qualitätsmanagement ausgezeichnet.
Mit 350 erreichten Punkten gehört die VHS damit zu den Volkshochschulen, die ihre Organisationsentwicklung konsequent an europaweit anerkannten Qualitätsstandards ausrichten. Die Auszeichnung würdigt die Leistungen der Einrichtung in Bereichen wie Strategie, Führung, Bildungsarbeit, Innovationsfähigkeit und gesellschaftliche Wirkung.
Gutachter bescheinigen hohen Reifegrad
Im Rahmen des Bewertungsverfahrens wurde die VHS Bamberg Stadt umfassend unter die Lupe genommen. Die unabhängigen Assessorinnen und Assessoren attestierten der Einrichtung einen hohen organisatorischen Reifegrad sowie eine kontinuierliche und erfolgreiche Qualitätsentwicklung. Besonders positiv hervorgehoben wurde das Leitbild „Wir.bilden.Bamberg“, das den gesellschaftlichen Auftrag der Volkshochschule klar formuliert und gleichzeitig Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit in den Fokus rückt. Auch die motivierende Arbeitskultur, der moderne Führungsstil und die strategische Ausrichtung der Einrichtung fanden große Anerkennung.
Bildung für alle Menschen in Bamberg
Für VHS-Leiterin Dr. Anna Scherbaum ist die Auszeichnung vor allem eine Bestätigung der gemeinsamen Arbeit des gesamten Teams. Ihr zufolge entsteht Qualität nicht durch einzelne Projekte, sondern durch eine gemeinsame Haltung. Ziel der Volkshochschule sei es, Bildung für alle Menschen zugänglich zu machen, gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und gleichzeitig offen für Veränderungen und neue Entwicklungen zu bleiben.
Vorbildliche Zusammenarbeit mit Partnern
Ein weiterer Schwerpunkt des positiven Gutachtens war die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern. Als besonders gelungen wurde das Engagement im Bereich Inklusion bewertet. Dabei wurde insbesondere die Kooperation mit der Lebenshilfe als Beispiel für soziale Nachhaltigkeit hervorgehoben. Darüber hinaus würdigten die Gutachter die Rolle der Volkshochschule als Bildungs-, Kultur- und Begegnungsort für die Stadtgesellschaft.
Lob aus dem Rathaus
Auch Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung der hervorragenden Arbeit der Einrichtung. Die VHS sei weit mehr als ein klassischer Kursanbieter. Sie schaffe Räume für Bildung, Begegnung und demokratischen Austausch und leiste damit einen wichtigen Beitrag für die Stadtgesellschaft. Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar betonte zudem die Bedeutung der Volkshochschule für kulturelle Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bamberg.
Digitalisierung und Innovation überzeugen
Positiv bewertet wurden außerdem die Innovationskraft und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung. Die Assessoren würdigten insbesondere die aktive Beteiligung an Digitalisierungsprojekten sowie die Einführung neuer digitaler Angebote für Kursleitungen und Teilnehmende. Auch die Nutzung moderner und agiler Arbeitsmethoden sowie die nachweisbaren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Effekte der Bildungsarbeit wurden ausdrücklich gelobt.
Auszeichnung als Ansporn für die Zukunft
Für Barbara Zimmer, die den Qualitätsentwicklungsprozess an der VHS koordiniert, ist der dritte Stern Anerkennung und Motivation zugleich. Die Auszeichnung sei das Ergebnis zahlreicher Entwicklungsschritte der vergangenen Jahre. Gleichzeitig liefere der Bericht wertvolle Hinweise auf weitere Verbesserungspotenziale. Denn trotz des Erfolgs sieht die Volkshochschule ihre Qualitätsentwicklung als fortlaufenden Prozess. Nach dem Motto „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ soll die Arbeit auch künftig kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Bildung und Verantwortung gehören zusammen
Mit dem dritten Stern bestätigt die VHS Bamberg Stadt ihren eingeschlagenen Weg. Bildung, Innovation, Qualität und gesellschaftliche Verantwortung bilden dabei die Grundlage ihres Handelns. Die Auszeichnung macht deutlich, welchen Stellenwert die Volkshochschule für die Bildungslandschaft in Bamberg besitzt – und dass sie auch künftig ein wichtiger Ort für Lernen, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe bleiben will.














