Beim 24-Stunden-Blitzmarathon im Rahmen der europäischen Speed-Week hat die Polizei in Oberfranken an insgesamt 66 Messstellen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Von mehr als 25.600 überprüften Fahrzeugen wurden 436 Fahrerinnen und Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit beanstandet. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein deutlicher Rückgang: Rund 200 Verstöße weniger wurden registriert. Dies deutet darauf hin, dass die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und Ankündigung der Kontrollen Wirkung zeigen.
Großeinsatz der Polizei in der Region
Der Blitzmarathon startete am 14. April um 6 Uhr und wurde von insgesamt 127 Beamtinnen und Beamten begleitet. Über einen Zeitraum von 24 Stunden hinweg kontrollierten sie die Geschwindigkeit in ganz Oberfranken. Trotz der umfangreichen Vorankündigungen hielten sich jedoch nicht alle Verkehrsteilnehmer an die geltenden Tempolimits.
Deutliche Geschwindigkeitsüberschreitung bei Hof
Den negativen Spitzenwert verzeichnete ein Autofahrer auf der B 15 nahe dem Hofer Ortsteil Wölbattendorf. Mit 127 km/h bei erlaubten 80 km/h wurde er deutlich zu schnell gemessen. Nach Abzug der Toleranz drohen ihm nun ein Bußgeld von 320 Euro, ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte im Fahreignungsregister.
Weitere Verstöße festgestellt
Neben den Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Einsatzkräfte zusätzlich 90 weitere Verkehrsverstöße fest. Dazu gehörten unter anderem Handyverstöße am Steuer, nicht angelegte Sicherheitsgurte sowie technische Mängel an Fahrzeugen.
Regionale Verteilung der Tempoverstöße
Ein Blick auf die einzelnen Regionen zeigt, wo die meisten Verstöße festgestellt wurden:
- Bamberg (Stadt und Landkreise Bamberg und Forchheim): 129 Verstöße
- Coburg (inklusive Kronach und Lichtenfels): 122 Verstöße
- Bayreuth (inklusive Kulmbach): 93 Verstöße
- Hof (inklusive Wunsiedel): 92 Verstöße
Damit liegt der Raum Bamberg an der Spitze der registrierten Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Geschwindigkeit bleibt großes Risiko
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung bleibt überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Im vergangenen Jahr kam es in Oberfranken zu 1.421 Unfällen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit. Acht der insgesamt 37 Verkehrstoten verloren dabei ihr Leben. Zudem wurden 857 Menschen verletzt – ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.
Prävention weiterhin im Fokus
Der Blitzmarathon verfolgt vor allem ein Ziel: Verkehrsteilnehmer für die Gefahren von zu hoher Geschwindigkeit zu sensibilisieren. Die Polizei betont, dass bereits kleine Geschwindigkeitsüberschreitungen im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben können. Die einfache Regel bleibt bestehen: Je höher die Geschwindigkeit, desto schwerer sind die Unfallfolgen. Daher bleibt die konsequente Überwachung ein wichtiger Baustein, um die Sicherheit auf den Straßen weiter zu erhöhen.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
Keine Polizeimeldung mehr verpassen!
Wir halten Dich auf dem Laufenden! Hinterlasse uns einfach Deine E-Mail-Adresse und Du bekommst aktuelle Blaulichtmeldungen direkt in Dein Mail-Postfach.
Wir freuen uns, dass Du dabei bist!
Hier findest Du unsere Datenschutzhinweise. Deine E-Mail Adresse wird niemals an Dritte weitergegeben und ausschließlich zum Versenden des Newsletters genutzt.
Kein Stadtgespräch mehr verpassen!
Wir halten Dich auf dem Laufenden! Hinterlasse uns einfach Deine E-Mail-Adresse und Du bekommst das aktuelle Stadtgespräch direkt in Dein Mail-Postfach.
Wir freuen uns, dass Du dabei bist!
Hier findest Du unsere Datenschutzhinweise. Deine E-Mail Adresse wird niemals an Dritte weitergegeben und ausschließlich zum Versenden des Newsletters genutzt.










