Am Donnerstag, 12. März 2026, findet ab 11.00 Uhr ein landesweiter Probealarm zur Warnung der Bevölkerung statt.
Auch im Landkreis Bamberg werden dabei die Warnkanäle des Katastrophenschutzes getestet. Ziel ist es, die technische Funktionsfähigkeit zu überprüfen und die Bürgerinnen und Bürger für den bestehenden Warnmittelmix zu sensibilisieren.
Sirenen heulen in 22 Gemeinden
In 22 der insgesamt 36 Gemeinden im Landkreis sind Sirenen installiert. Diese werden am 12. März einen einminütigen, auf- und abschwellenden Heulton auslösen. Dieses Signal dient im Ernstfall dazu, die Bevölkerung auf eine schwerwiegende Gefahr aufmerksam zu machen. Wer den Warnton hört, sollte:
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Rundfunkgeräte einschalten
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auf Lautsprecherdurchsagen achten
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sich aktiv über offizielle Kanäle informieren
Der Probealarm bietet die Gelegenheit, das richtige Verhalten im Ernstfall ins Bewusstsein zu rufen.
Warnung direkt aufs Handy: Cell Broadcast
Zusätzlich zu den Sirenen wird auch das Warnsystem Cell Broadcast getestet. Dabei erhalten Mobiltelefone im betroffenen Gebiet automatisch eine Probewarnmeldung – ganz ohne vorherige Registrierung. Das Verfahren funktioniert anonym: Mobilfunkendgeräte, die sich in einem bestimmten Gefahrengebiet befinden, werden direkt angesteuert. Persönliche Daten werden dafür nicht benötigt. Wichtig ist jedoch: Ältere Mobiltelefone können Cell-Broadcast-Nachrichten teilweise nicht empfangen. Ob das eigene Gerät kompatibel ist, hängt vom Modell und der installierten Softwareversion ab.
Warn-Apps wie NINA im Einsatz
Parallel zum Cell Broadcast werden auch Warn-Apps wie NINA eine Probewarnung versenden. Über diese Anwendungen können Bürgerinnen und Bürger wichtige Meldungen des Bevölkerungsschutzes erhalten.
Dazu zählen unter anderem:
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Warnungen bei Gefahrstoffausbreitung
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Hinweise auf Großbrände
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Unwetterwarnungen
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Hochwasserinformationen
Viele Apps bieten zudem die Möglichkeit, Warnungen standortbezogen zu empfangen.
Sensibilisierung für den Ernstfall
Der landesweite Probealarm dient nicht nur der technischen Überprüfung, sondern auch der Aufklärung. Je vertrauter die Bevölkerung mit den Warnsignalen ist, desto besonnener kann sie im Ernstfall reagieren. Weitere Informationen zur Notfallvorsorge und zu den Warnsystemen stellt der Landkreis auf seiner Website bereit.














