In den frühen Morgenstunden des 13.01 wurde die Feuerwehr Bamberg zu einem brennenden Lastkraftwagen am Markusplatz alarmiert.
Nach ersten Erkenntnissen war ein technischer Defekt im Bereich der Fahrzeugbatterien die Ursache für den Brand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen Teile des Lkw bereits in Flammen.
Feuerwehr rückt mit mehreren Fahrzeugen an
Umgehend rückte die Feuerwehr mit Löschgruppenfahrzeugen und Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Ziel war es, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Aufgrund der Brandentwicklung kamen mehrere Einsatzkräfte unter Pressluftatmer zum Einsatz.
Löschangriff unter Atemschutz
Ein Trupp begann mit einem C-Hohlstrahlrohr die Brandbekämpfung im Bereich der Batterien. Parallel dazu kontrollierte ein zweiter Atemschutztrupp die Ladung des Fahrzeugs. Diese bestand aus rund 40 Kunststoffmülltonnen sowie altem Frittierfett, was ein zusätzliches Gefahrenpotenzial darstellte.
Besondere Herausforderung durch Fahrzeugtechnik
Für den Betrieb der Hebebühne musste die Batterie zunächst weiterhin an das Fahrzeugnetz angeschlossen bleiben. Erst nachdem sicher ausgeschlossen werden konnte, dass sich das Feuer auf den Laderaum ausgebreitet hatte, wurde die Batterie fachgerecht abgeklemmt. Dadurch konnte eine erneute Brandentwicklung verhindert werden.
Kontrolle mit Wärmebildkamera
Im Anschluss überprüften die Einsatzkräfte den Lkw mithilfe einer Wärmebildkamera, um mögliche Glutnester auszuschließen. Nachdem keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt wurden, konnte die Einsatzstelle an den Fahrer übergeben werden.
Fahrzeug wird durch Fachfirma übernommen
Der Besitzer des Lkw beauftragte eine Fachfirma mit der Abholung und Reparatur des beschädigten Fahrzeugs. Die Feuerwehr beendete daraufhin ihren Einsatz.
Keine Verletzten – Schaden noch unklar
Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Sowohl die genaue Schadenshöhe als auch die konkrete Ursache des technischen Defekts sind derzeit noch nicht bekannt und Gegenstand weiterer Untersuchungen.











